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Wie wir arbeiten
Durch begleitete Arbeitsprozesse möchten wir das Selbstwertgefühl der Betreuten stärken und als Mittel zur Persönlichkeitsentwicklung einsetzen. Wir verstehen als unsere Aufgabe, die besonderen Fähigkeiten der einzelnen Bewohner im sozialen Miteinander und bei der Arbeit wirken zu lassen.
Aus dem Leitbild
Arbeit ist keine Beschäftigungstherapie. Wir stellen fest, dass sich Wohlbefinden und persönliche Entwicklung durch eine ordnende Tagesstruktur bildet. Die Arbeitsabläufe in und außerhalb der Werkstätten, in die die Betreuten einbezogen werden, fördern diesen Prozess. Wer in welcher Gruppe tätig ist, richtet sich ganz nach den persönlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen des einzelnen.
Die Arbeitsbereiche umfassen eine biologisch-dynamisch geführte Gartenwerkstatt mit Gewächshaus und Stallungen, die eine artgerechte Tierhaltung ermöglichen. Der Hof versorgt sich dank dieses Betriebes weitgehend selbst mit pflanzlichen und tierischen Produkten. Schweine, Ziegen, Gänse und Hühner gehören zum Bestand; Hunde, Katzen und drei Pferde runden ihn ab. Daneben gibt es die Textilwerkstatt mit Wollweberei und Wäscherei, die Hauswirtschaft und eine im Aufbau befindliche, künstlerisch orientierte Werkstatt mit den Gewerken Keramik, Kerzenzieherei und Papierverarbeitung im epochenhaften Wechsel (?).
Das Erleben und Gestalten eines Wertschöpfungsprozesses, der zu einem Produkt führt, das Menschen gebrauchen wollen, das einen Bedarf deckt und ästhetischen Ansprüchen gerecht wird, ist das Ziel der Konzeptionen unserer Werkstätten.
Die Arbeit ist somit ein wichtiges Bindeglied im Bemühen um eine integrative Begleitung der Menschen.
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