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Wer sind wir
Der Leib des Menschen und seine Funktionen können behindert sein, nicht jedoch die Seele. Die in ihrer Entwicklung allenfalls eingeschränkte Seele soll gepflegt werden, um dem Ich, als dem geistigen Kern des Menschen, in der Welt Gestaltung und Entwicklung zu ermöglichen
Aus dem Leitbild
Peter ist ein fröhlicher junger Mann von 22 Jahren, der seit 2 Jahren auf dem Eichenhof lebt und dort seinen Lebensmittelpunkt gefunden hat. Sein Handicap ist das Down-Syndrom. Es gibt unterschiedliche Ausprägungen dieser Behinderung, aber Peter wird wohl ständig auf Betreuung angewiesen sein. Deswegen lebt er auf dem Eichenhof, einer Sozialtherapeutischen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft in Alveslohe, einem Dorf im nördlichen Einzugsgebiet Hamburgs.
Der Eichenhof bietet einen Lebens- und Arbeitsplatz für erwachsene Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen - wir nennen sie seelenpflegebedürftig. Grundlage der Arbeit ist die anthroposophische Sozialtherapie, die sich aus der Heilpädagogik Rudolf Steiners entwickelt hat. Die Menschen können in einer unterstützenden Gemeinschaft ihre Fähigkeiten stabilisieren und ausbauen mit dem Ziel einer weitgehend selbstbestimmten Lebensführung
Neben der Arbeit in den Werkstätten des Hofes und dem Alltag in den familienähnlichen Wohngruppen gehören zum Konzept gezielte heilpädagogische und medizinische Angebote wie Musik, Eurythmie und Krankengymnastik. Ein Heimarzt ist ständig einbezogen.
Der Eichenhof ist eine Einrichtung der Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch XII. Die laufenden Kosten trägt die öffentliche Hand durch die mit dem schleswig-holsteinischen Sozialministerium ausgehandelten Pflegesätze
Gelder für Therapien, Anschaffungen, Werkstätten und ähnliches müssen aus Zuwendungen, Spenden und eigenen Einnahmen eingebracht werden. Das gilt ebenso für das Eigenkapital, das bei Neubauten nötig ist.
Rechtliche Träger der Einrichtung sind zwei eingetragene Vereine - für den Heimbetrieb der Trägerverein und für die Mitarbeiterwohnungen der Förderverein.
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