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Wie wurden wir, was wir sind
Der Eichenhof will inhaltlicher und zeitlicher Lebensmittelpunkt für alle dort lebenden Menschen sein. Natürliche, offene Lebensformen sollen Lebensfreude nach außen sichtbar werden lassen.
Aus dem Leitbild
Die Initiative ging von Eltern aus, die sich Gedanken machten, was aus ihren behinderten Kindern wird, wenn die Schule sie entlässt. Im April 1991 gründeten sie den Eichenhof, der zunächst nur in den Köpfen existiert. Wenige Monate später bildete sich der Trägerverein, in Arbeitskreisen wurden die inhaltlichen Grundlagen gebildet. Von Juni 1993 an half ein Förderverein engagierte Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen, um die notwendigen Eigenmittel zu beschaffen. Es fanden die ersten Basare und Konzerte zugunsten des Eichenhofs statt.
Zwei Jahre später ergab sich der Kontakt zu einer Bauernfamilie in Alveslohe, die ihren Hof verkaufen wollte. Am 8. Mai 1996 ging der Hof in das Eigentum des Vereins über. Wenige Monate später genehmigte das Sozialministerium die Einrichtung und den nötigen Pflegesatz. Eltern und Freunde beteiligten sich mit viel Eigenarbeit am Um- und Ausbau des Anwesens, das im August 1997 von der ersten Gruppe mit 9 Betreuten, Hauseltern und Praktikanten bezogen wurde.
Die Nachfrage nach Plätzen in Lebens- und Arbeitsgemeinschaften wie dem Eichenhof ist nach wie vor hoch und wurde auch bereits bei den Planungen von Beginn an berücksichtigt. Im Mai 2002 wurde die Einweihung des zweiten Hauses, eines Neubaus, gefeiert und neun weitere Menschen mit ihren Betreuern zogen ein.
Seine endgültige Gestalt wird der Eichenhof mit dem dritten Bauabschnitt erreichen. Der erste Spatenstich erfolgte im September 2005. Nach dessen Fertigstellung im Sommer 2006 werden auf dem Eichenhof 33 Betreute leben und arbeiten.
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